Tomatenhaus

Tomatenhaus

Tomatenhaus – Pflanzen anbauen, aufziehen, schützen und mehr …
Schlechtes Wetter gibt es nicht im Tomatenhaus. Deshalb ist es je nach Größe, Zubehör und Temperatur Sommer wie Winter für unterschiedliche Zwecke nutzbar. Vom Anbau über Aufbewahrung bis zur Jungpflanzenzucht heimischer oder exotischer Zier-, Obst- und Gemüse-Sorten. Gleichzeitig bietet es Schutz vor Krankheiten wie Kraut- und Braunfäule (Phytophthora), Mehltau, Schädlingen und Wetter.

Bei genügend Platz im Tomatenhaus können sich zu Tomaten noch andere Pflanzen gesellen wie Auberginen, Chili, Paprika, Pflücksalat, Kohlrabi, Melonen oder Zucchini. Letztere benötigen allerdings mindestens 1 m² pro Pflanze. Leitet man sie hoch hinaus, brauchen sie weniger Fläche. Gurken und Tomaten mögen sich nicht eng umschlungen, sondern jede Sorte getrennt auf einer Seite. Für die nötige Würze dazwischen sorgen Kräuter wie Basilikum, Dill, Petersilie oder Oregano. Entdecken Sie die zahlreichen Möglichkeiten, mit der Sie im Tomatenhaus früher und länger mehr ernten können – es lohnt sich.

Ein Tomatenhaus ist ein Folienhaus

Was beim Gewächshaus die Glas- oder Kunststoff-Flächen sind, ist beim Tomatenhaus die UV-Folie. Je nach Qualität ist sie UV-Licht durchlässig, wasserabweisend und mit reißfestem Gittergewebe verstärkt. Dadurch kann sie auch stärkerem Wind und Regen standhalten. Spezielle Halterungen oder Schnüre fixieren die UV-Folie am wetterfesten Gestänge aus Holz, Kunststoff oder Alu. Welche Variante infrage kommt, hängt von der Anzahl der Pflanzen (z. B. 2 Tomaten pro Quadratmeter) und der Platzgröße im Garten ab. Sie können sich ihr Tomatenhaus oder Hochbeet individuell planen und selbst schreinern. Das schaffen Sie mit LINKS …

STOP! Wichtig! Bevor Sie das Zubehör kaufen Preise vergleichen! Ein Tomatenhaus oder Hochbeet kann man relativ preiswert im Garten- oder Baufach-Handel kaufen.

Vor- und Nachteile beim Tomatenhaus

Im Vergleich zum Tomaten-Vlies, mit dem jede Pflanze umhüllt wird, bietet ein Tomatenhaus mehreren Gewächsen unter einem Dach ausreichend Wärme und Schutz. Durch den einfachen Steck-Gestänge-Unterbau lässt sich ein Tomatenhaus beliebig auf- und abbauen.

Der Vorteil der einfachen Folienbauweise wirkt sich bei stürmischem Wetter nachteilig in puncto Stabilität aus. Ebenso kann mangelnde Lüftung zu viel Feuchtigkeit unter der Folie verursachen. Vermehrter Krankheitsbefall auf nassen Blättern und geringer Fruchtansatz sind die Folge.

Der beste Platz für ein Tomatenhaus

Tomatenhaus-Gewächse brauchen einen hellen und sonnigen Platz. Geschützt vor Wind und Regen fühlen sie sich im lockeren Erd- oder Lehmboden ohne Staunässe am wohlsten. Deshalb die zu öffnende Seite vom Tomatenhaus entgegen der Wind-/Wetterseite platzieren. Damit Bodenschädlinge und Krankheiten keine Chance haben, sollte der Standort jährlich gewechselt werden.

Preis-Tipps zum Tomatenhaus kaufen

Tomaten-Folienhäuser gibt es von 15,90 bis 124,50 Euro zu kaufen. Den Preisunterschied machen Qualität, Größe und Zubehör. Unterschiedliche Materialien für UV-Folie, Gestänge, Heringe und Schnüre sorgen für mehr oder weniger Licht, Wärme und Stabilität. Beim Kaufen lohnt sich nicht nur Preise, sondern auch Qualität zu vergleichen. Ob sich ein Tomatenhaus für 2 Pflanzen um 124,50 Euro rechnet, ist aber doch eher eine Frage von Ertrag und Preis je Kilogramm Tomaten.

Tomaten selber richtig züchten

Um den Samen zu gewinnen Tomatenkerne mit Fruchtfleisch in ein Glas Wasser geben. Nach ein bis zwei Tagen lösen sich die Samen aus der glitschigen Fruchtmasse und sinken auf den Glasboden. Jetzt die Kerne im Sieb mit Wasser abspülen und auf Küchenpapier trocknen. Trocken und verschlossen gelagert sind sie bis zu 5 Jahren keimfähig. Eine Tomate enthält ca. 20 bis 40 Samen.

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