Tipps zu Gewächshäusern

Tipps zu Gewächshäusern

Fakt ist: Im Gewächshaus kann man das ganze Jahr über gärtnern. Je nach Ausstattung lassen sich pflanzenspezifische Klimazonen unabhängig vom tatsächlichen Wetter im geschützten Gewächshausbereich schaffen und kontrollieren. So können sich Gewächse entsprechend ihrem Ursprungsort und den damit verbundenen Wachstumsfaktoren Feuchtigkeit, Licht, Sonne und Temperatur entwickeln.

Je nach ihrer Temperatur im Winter unterscheidet man drei Arten von Gewächshäusern:

  • Kalt-Gewächshaus
  • Warm-Gewächshaus
  • Tropen-Gewächshaus

Das Kalthaus wird entweder gar nicht oder bis maximal +12° erwärmt. Ungeheizt ist es während frostfreier Monate oder für winterharte Pflanzen nutzbar. Mit Heizung während der kalten Jahreszeit ermöglicht es Gemüse- und Kräuteranbau, Überwinterung von heimischen und mediterranen Pflanzen.

Im Warmhaus herrscht eine Wintertemperatur von 12° bis 18 °C. Es eignet sich ganzjährig für die Pflanzenzucht und auch wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Palmen und Orchideen fühlen sich heimisch.

Ein Tropenhaus wird ganzjährig auf +18 bis +24 °C oder noch wärmer geheizt. Entsprechend den speziellen Bedürfnissen exotischer Gewächse wie Bromelien, Hibiskus, Vogelblume, Gespensterpflanze oder Schlafbaum. Wichtig: ausreichende Isolation und kosteneffiziente Wärmeenergie!

Verschiedene Temperaturbereiche in einem Gewächshaus lassen sich durch Trennwände oder Folien-Vorhängen schaffen. Die wärmste Zone befindet sich in der Mitte und die kälteste an der zur Sonne abgewandten Seite.

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