Temperaturbereiche

Temperaturbereiche

Wenn Sie ein Gewächshaus planen, ist die Frage, welche Pflanzen Sie in ihrem Gewächshaus aufziehen wollen, an vorderster Stelle. Je nachdem ob sie Ihr Gewächshaus für übliche Gemüsesorten wie Salate oder Tomaten nutzen wollen, für mediterrane Kräuter oder gar für anspruchsvolle Orchideenarten, muss im Gewächshaus das passende Klima geschaffen werden. Anhand dieser Überlegungen lässt sich das Klima in einem Gewächshaus in verschiedene Temperaturbereiche kategorisieren.

Die einfachste, günstigste und am wenigsten aufwändige Art ein Gewächshaus zu betreiben ist das ungeheizte Gewächshaus. Für viele Pflanzenarten ist dies bereits ausreichend, schließlich ist der Sinn eines Gewächshauses ja die Nutzung des Treibhauseffektes, wodurch selbst bei einer kühlen Außentemperatur allein die Sonneneinstrahlung eine gewisse Wärmeleistung gewährleistet. Eine gute Isolierung ist, wie bei allen anderen Nutzungsarten auch, Voraussetzung für eine optimale Nutzung der Sonnenenergie. Winterfrost kann jedoch auch bei der besten Isolierung nie ganz ausgeschlossen werden.

Als Kalthaus wird ein Gewächshaus bezeichnet, dessen Temperatur auch im Winter bei mindestens 3 bis 12 Grad gehalten wird, was für viele Pflanzen bereits vollkommen ausreichend ist.

Das temperierte Gewächshaus (Temperaturbereich 12 bis 18 Grad) dient dem ganzjährigen Anbau von Gemüse.

Gewächshäuser mit einem ganzjährigen Temperaturbereich von über 18 Grad werden als Warmhaus bezeichnet. In solchen Tropenhäusern lassen sich auch anspruchsvolle Pflanzen ganzjährig züchten – unter Einsatz entsprechend hoher Energiekosten.

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