Tomaten im Gewächshaus

Einjährige Tomatenpflanzen im Garten sind kultiviert. Ursprünglich sind es mehrjährige Nachtschattengewächse, die gleichzeitig blühen, und reifen.

Tomaten vorziehen: Tomatensamen sind Schnell-Keimer. Samen in Aussaatschalen in feuchte Erde streuen und leicht bedecken. Bei 20° bis 24 °C spitzt erstes Grün nach 10 Tagen auf der Fensterbank hervor.

Tomaten pikieren: nachdem sich erste Tomaten-Blättchen gebildet haben, Keimling aus der Schale heben und bis zum unteren Blattpaar in Topf einpflanzen. Mit Komposterde auffüllen, andrücken und fertig …

Tomaten Anbau: Nach der ersten Blattbildung ab Ende März Tomaten im beheizten Gewächshaus anbauen. Sie brauchen mehr Wasser als unter freiem Himmel und Rankhilfe. Blätter, Blüten und Früchte mögen keine Nässe. Deshalb nur den Boden gießen! Auch ausreichende Lüftung sowie Dünger mit wenig Stickstoff ist wichtig. Tomaten im Gewächshaus ausgeizen und kranke Blätter entfernen. Wenn Tomaten nicht blühen oder Blüten abfallen, leiden sie unter Staunässe, Bienen-, Licht- oder Kali-Mangel.

Tomaten und Gurken – so klappt die Nachbarschaft

Tomaten gedeihen in luftiger, trocken warmer Umgebung. Sie wollen Feuchtigkeit nur am Boden, nicht am Pflanzenkörper. Gurken dagegen lieben rundum hohe Luftfeuchtigkeit. Trockene Blätter schaden ihnen. Eine Folien-Wand schafft beiden Kulturen ideale Wachstumsbedingungen. Lieblings-Nachbarn für Tomaten sind Basilikum oder Zitronentagetes. Gurken vertragen sich gut mit Dill, Zitronengras oder Blattkoriander.

Extra-Tipp: Eine überreife Banane zwischen die Tomaten gehängt beschleunigt die Reife.

Tomaten selber vermehren

Tomatensamen schwimmen im Tomatenschleim. Dieser unterbindet das Keimen. Deshalb Samen mit Fruchtfleisch in ein Glas Wasser geben. Nach zwei Tagen hat sich der Samen am Glasboden abgesetzt. Jetzt im Sieb unter Wasser abspülen und auf Küchenpapier trocknen. Trockenen Samen verschlossen aufbewahren. Er ist bis zu vier Jahre keimfähig. Aus einer Tomate gewinnt man bis zu 30 Samenkörner.