Fenster und Belüftung

Fenster und Belüftung


Der Sinn von Gewächshäusern ist die Nutzung des Treibhauseffektes, durch den sich das einfallende Sonnenlicht in Wärme verwandelt und so ein optimales Klima für das Pflanzenwachstum erzeugt wird. Doch es kann auch zu viel des Guten sein. Im Sommer können sich Gewächshäuser schnell auf 40 bis 50 Grad aufheizen, was nicht allen Pflanzen gut bekommt. Neben einer guten Schattierung ist eine ausreichende Lüftung über Fenster eine weitere Möglichkeit, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus zu regulieren.

Als Faustregel lässt sich sagen, dass mindestens 10-20% der Gesamtglasfläche der Lüftung dienen sollten. Dafür bieten sich entweder Dach- oder Seitenfenster an. Auch eine Kombination ist sinnvoll. Allerdings sollten sie darauf achten, dass keine Zugluft entsteht.

Besonders praktisch sind automatische Fensteröffner. Diese Fensterheber kommen ohne Strom aus, da sie durch einen Metallzylinder bewegt werden, in dem eine spezielle Flüssigkeit sich bei Wärme ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Somit öffnet und schließt sich das Fenster je nach Temperatur automatisch. Die Temperatur, bei der der Öffnungs- bzw. Schließvorgang aktiviert wird lässt sich einstellen. Ein geniales und einfaches Prinzip.

Auch ein Luftumwälzer (Ventilator) kann sich als nützlich erweisen, da er dafür sorgt, dass kein Hitzestau entsteht.

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